Maronen – der gesunde Snack zwischendurch

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Maronen kennen die meisten von den kleinen Maronen-Ständen auf dem Weihnachtsmarkt. Aber auch Zuhause sind kleinen Esskastanien einfach zuzubereiten und ein super Snack für zwischendurch oder als Alternative zu Süßigkeiten vor dem Fernseher.

Was sind Maronen eigentlich?

Maronen sind Kastanien, also die Früchte der Kastanie. Diese Früchte sind Nussfrüchte. Allerdings haben sie einen hohen Kohlenhydratgehalt, was sie von den meisten anderen Nüssen, die vorwiegend Fette enthalten, unterscheidet. Der Gehalt an für den Menschen essentiellen Aminosäuren ist hoch. Der Proteingehalt ist höher als in Kartoffeln, aber geringer als in Getreide. In größeren Mengen enthaltende Vitamine sind Riboflavin (B2) und Nicotinsäure (B3). Maronen sind zwischen Ende September und Anfang Oktober reif und fallen dann von alleine vom Baum.

Wie wir gelernt haben, haben die dunkelbraune Nüsse mit der glänzenden Schale einen hohen Kohlenhydratgehalt. Der enthaltende hohe Zucker- und  Wassergehalt macht sie allerdings schnell verderblich.

Schon gewusst?

Der in Maronen enthaltende Proteinanteil ist frei von Prolamin und Glutenin. Daher ist Kastanienmehl nur in einer Mischung mit anderem Mehlarten backfähig.

Wieso sind Maronen gesund?

Maronen enthalten im Vergleich zu anderen Nüssen sehr wenig Fett und Kalorien und geben damit einen gesunden figurfreundlichen Snack ab. Sie enthalten viele Ballaststoffe und Stärke und machen dadurch sehr satt. 100 Gramm Maronen enthalten 192 Kalorien und 2 Gramm Fett. Zum Vergleich haben Erdnüsse in der Schale rund 390 kcal, 32 g Fett pro 100 Gramm.

Was kann ich alles aus Maronen kochen?

Nr. 1 und wohl die beliebteste und bekannteste Form: Frisch aus dem Ofen und wenn sie noch heiß sind, die Schale und die Haut schälen. Auch sehr beliebt ist die Maronensuppe. Zum Weihnachtsmenü gibt es sie häufig auch als Beilage zum Rotkohl und Sonntagsbraten, aber auch zum süßen Nachtisch eignen sich Maronen hervorragend.

Wo bekomme ich Maronen und wodrauf muss ich achten?

Frische Maronen erkennt man daran, dass die Schale glänzt. Die matten Exemplare könnten unter Umständen schon älter und vertrocknet sein. Wenn man die Schale eindrücken kann und die Frucht innen nicht die gesamte Schale ausfüllt, ist die Frucht eingetrocknet und nicht mehr genießbar. Beim Kauf auch auf eventuelle Löcher achten, diese sind ein Zeichen für Wurmbefall. Der einfache Maronen-Frische-Test: Maronen in lauwarmes Wasser legen, alle Maronen die auf den Boden sinken sind frisch und können verwendet werden. Aber Achtung: Frische Maronen keimen sehr schnell und sollten deshalb nach dem Kauf schnellstmöglich verarbeitet werden.

Kann ich Maronen selbst sammeln?
Wer die Augen bei einem Herbstspaziergang aufhält, kann mit etwas Glück Esskastanien finden und diese selber sammeln. Aber Achtung, die optisch ähnliche Rosskastanie ist nicht essbar. Sie schmeckt unangenehm bitter und führt zu Magenschmerzen. Optisch sind die Hüllen der Kastanien gut zu unterscheiden. Die Esskastanie hat eine Haarige Schale mit vielen kleinen Stacheln. Die Rosskastanie hingegen hat nur einzelne dickere “Stacheln”.

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Links die Esskastanie, Rechts die Rosskastanie

Wieso schmecken Maronen so süßlich?

Das typische süßliche Aroma der Maronen entwickelt durch die Umwandlung der enthaltenen Stärke zu Zucker, wenn sie zubereitet werden.

 

Hier findest du ein leckeres Rezept mit Maronen.

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By | 2016-11-14T20:51:50+00:00 Montag, 14.November , 2016|Rezepte|0 Comments

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